20 | 11 | 2017

St. Martin reitet wieder ...?

das konnten wir in diesem Jahr noch sagen und bekannt geben.
Doch mit der Bekanntgabe des Martinszuges, vor allem mit der Veröffentlichung der neuen Strecke, gab es viele offene Fragen und so manche Bemerkung, die mit christlicher Nächstenliebe nichts zu tun hat.

Warum gibt es in diesem Jahr nur noch einen Martinszug? Warum beginnt der Zug im Bergmannsfeld und endet in Horst? Warum wurde eine (gefühlt) viel zu lange Strecke ausgewählt? …
Fragen über Fragen, die ich hier im Namen des Gemeinderates zu beantworten versuche.
In diesem Jahr konnte in unserem Stadtteil nur noch ein Martinszug organisiert werden, was nicht daran liegt, dass Geld für die Finanzierung fehlt.
Der Grund ist das Fehlen der Helfer. Ist schon irgendwie paradox, dass gerade an einem Fest wie St. Martin, wo es um „Hilfe für einen anderen“ geht, sich kaum Leute finden, die bereit sind mitzuwirken und mitzuhelfen.

Das Organisationsteam besteht aus 4 Personen, die die Vorbereitung und Organisation nicht mehr alleine tragen. Es fehlt an Helfern, die Verantwortung übernehmen. Jemand der koordinieren und Aufgaben verteilen kann und viele, die eine der Aufgaben übernehmen. Sei es der Einkauf der Getränke, Bestellung der Pommes und Bratwurst, die Kontaktaufnahme mit der Druckerei und der Presse, der Auf- und Abbau auf dem Gelände der Zionskirche, Besetzung der Verkaufsstände, Ordner für den Martinszug usw. Für fast jede der anstehenden Aufgaben gibt es eine Arbeitsmappe mit entsprechendem Material, wie z. B. Verbrauchsübersichten, Bestelllisten, Ansprechpartner, Textvorschläge und Kontaktdaten.

Und nun zum Weg. Als die Entscheidung gefallen war, dass nur noch ein Martinszug in unserem Stadtteil durchgeführt und organisiert werden kann, musste eine Lösung gefunden werden, die keinen Bezirk im Stadtteil benachteiligt. Und diese sah so aus: Andacht im katholischen Gemeindezentrum im Bergmannsfeld, danach Martinszug über Philosophenweg-Schultenweg-Zeche Eiberg-Hobestatt-Fridolinstraße-Dahlhauser Straße bis zum Gelände der Zionskirche. Dieser, von der Fronleichnamsprozession bekannte Weg, wurde von der Stadt Essen auch für den Martinszug genehmigt.
Häufiger Kritik- und Diskussionspunkt war die (gefühlt) viel zu lange Strecke, die im Vergleich zur alten allerdings nur rund 200 m länger ist.
Vielleicht gelingt es uns, Sie zu motivieren. Setzen Sie sich mit uns zusammen. Planen Sie mit uns und Ihrer Erfahrung einen Weg, den Kinder mit Ihren Laternen voll Freude und Begeisterung bewältigen können.

Deshalb laden wir Sie im kommenden Jahr ganz herzlich zu einer Informationsveranstaltung über die Durchführung und Vorbereitung eines Martinszuges
am
Montag, 15. Januar 2018 um 19.30 Uhr
in das Gemeindeheim St. Joseph, Dahlhauser Str. 149, 45279 Essen

ein. Dort können wir Fragen beantworten und Ihnen Gelegenheit geben,
sich einen Überblick über die anfallenden Aufgabenfelder zu verschaffen.

Ein Martinszug im nächsten Jahr wird nur noch zustande kommen, wenn es Menschen gibt, die sich für dieses Projekt einsetzen und mithelfen. Der bisher angedachte Termin für das kommende Jahr ist Freitag, 09.  November 2018. Reiter und Kapelle haben für das nächste Jahr bereits zugesagt. Hoffen wir, dass wir Ihnen nicht absagen müssen.

Birgit Hochgürtel
f. d. Gemeinderat

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